SPEZIELLE LEISTUNGEN SCHWANGERSCHAFTSVORSORGE PLUS

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Folgende Igel-Leistungen, zu denen wir Sie gerne individuell beraten, bieten wir im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge PLUS an:

  • Ergänzende Ultraschalluntersuchungen, um so ein möglichst klares Bild über den Gesundheitszustand und das Größenwachstum des Kindes zu erhalten, da kassenrechtlich Ultraschalluntersuchung nur in der 10., 20., und 30. Schwangerschaftswoche vorgesehen sind.
     
  • Nackentransparenz (NT)-Ultraschall-Messung (nuchal translucency, NT) ist ein Verfahren, bei dem die Nackendicke des Feten genau vermessen wird. Die Nackendicke wird, wenn überhaupt, meist erst ab der 12. Schwangerschaftswoche durch Wassereinlagerung (Nackenödem) auffällig und kann sich nach der 14. Schwangerschaftswoche aber wieder normalisieren. Der beste Zeitpunkt zur Messung liegt zwischen der 12. und 14. Schwangerschaftswoche. Wenn die Hautfalte im Nacken verdickt ist, weist dies darauf hin, dass der Fötus einen Chromosomenschaden (wie z.B. Down-Syndrom) haben könnte, einen Herzfehler oder eine andere grobe Missbildung. Die Nackenfalten-Messung wird kombiniert mit einer Blutabnahme (PAPP-A und free HCG). Die Treffergenauigkeit wird dadurch erhöht.
     
  • Toxoplasmosetest. Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die unter anderem durch Kontakt mit Katzenkot, den Genuss von rohem oder nicht durchgebratenem Fleisch sowie ungewaschenem Obst, Gemüse oder Salat verursacht wird. Fast 50 Prozent aller Frauen in Deutschland haben diese Krankheit unbemerkt durchgemacht und sind daher bereits durch Antikörper geschützt. Eine Erstinfektion in der Schwangerschaft dagegen kann zu Missbildungen führen. Daher wird beim Test nach Antikörpern gesucht, um gegebenenfalls entsprechende Tipps für die Ernährung und das allgemeine Verhalten in der Schwangerschaft zu geben.
     
  • Blutzuckerbelastungstest. Zum frühzeitigen Erkennen eines Schwangerschaftsdiabetes (Zuckerkrankheit).
     
  • Test auf Ringelröteln (Immunstatus mittels Blutentnahme). Ringelröteln haben nichts mit Röteln zu tun, deshalb fürt eine Rötelninfektion nicht zu einer Immunität gegen Ringelröteln. Allerdings haben viele Leute diese Infektion als Kinder/Jugendliche ohne charakteristische Symptome, so dass die Ringelröteln oft nicht erkannt werden. Deshalb sind ca. 50% der Erwachsenen immun, ohne dass die meisten etwas davon wissen. In der ersten bis sechsten SSW erkranken bei gesicherter mütterlicher Rötelninfektion 56%, in der siebten bis zwölften SSW 25%, in der 13.- 17. SSW 10% und ab der 18. SSW weniger als 3,5% der Ungeborenen an einer Rötelnembryopathie. Eine Erkrankung kann zu schweren Missbildungen des Kindes führen. Daher ist eine Überprüfung vor gewollter Schwangerschaft sinnvoll.
     
  • Triple Test. Um das Risiko für bestimmte Chromosomenstörungen (Chromosomen = Träger der Erbanlagen), insbesondere das am häufigsten vorkommende sog. Down-Syndrom (auch als Trisomie 21 oder im Volksmund fälschlicherweise als "Mongolismus" bezeichnet) besser einzuschätzen, können zusätzlich zum Alter der Mutter bestimmte Werte im Blut herangezogen werden. Da es sich um drei verschiedene Laborwerte handelt, spricht man in diesem Zusammenhang vom "Triple-Test".
     
  • Test auf Zytomegalie (mittels Blutentnahme) Nachweis einer grippeähnlichen Virusinfektion, die zu schweren Missbildungen führen kann. Die Viren werden hauptsächlich durch Fäkalien von Kleinkindern übertragen.
     
  • Weitere Schutzimpfungen

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen, können Sie gerne unser Praxisteam und uns darauf ansprechen.

 

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